Wer in die PKV wechseln möchte und Vorerkrankungen hat, sollte keinen offiziellen Antrag stellen, bevor er die Antwort kennt. Die anonyme Risikovoranfrage ist der Weg, Ihre Optionen zu prüfen – ohne Risiko für Ihre Gesundheitshistorie.
Der wichtigste Schritt vor jedem PKV-Antrag – wenn Sie Vorerkrankungen haben.
Wenn Sie in die PKV wechseln möchten und Vorerkrankungen haben, ist die anonyme Risikovoranfrage der wichtigste erste Schritt. Dabei wird Ihre Gesundheitssituation beim Versicherer geprüft – ohne dass Ihr Name dabei auftaucht. Das Ergebnis zeigt: Mit welchen Tarifen und gegebenenfalls welchen Auflagen ist ein Antrag voraussichtlich annahmefähig?
Diagnosen, Behandlungen, Medikamente – all das wird dem Versicherer von mir strukturiert übermittelt, anonym und ohne Rückverfolgungsmöglichkeit. Das Ergebnis erhalten Sie, bevor irgendein offizieller Vorgang ausgelöst wird.
Ein abgelehnter Antrag bleibt sichtbar. Das hat weitreichende Folgen.
Wenn Sie einen offiziellen PKV-Antrag stellen und der Versicherer diesen ablehnt, wird dieser Vorgang im Hinweis- und Informationssystem (HIS) der deutschen Versicherungswirtschaft gespeichert. Andere Versicherer können diesen Eintrag bei Ihrem nächsten Antrag einsehen. Eine Ablehnung macht es schwerer, anderswo aufgenommen zu werden – weil der nächste Versicherer weiß, dass Sie schon einmal abgelehnt wurden.
Das ist der entscheidende Unterschied. Da kein offizieller Antrag gestellt wird, entsteht auch kein Eintrag. Sie erhalten eine belastbare Einschätzung, ohne sich zu exponieren. Das gibt Ihnen die Kontrolle zurück: Sie entscheiden, ob und bei welchem Versicherer Sie den offiziellen Antrag stellen.
Transparent, strukturiert, ohne Überraschungen.
Der Versicherer signalisiert, dass ein offizieller Antrag wahrscheinlich ohne Auflagen angenommen wird. Das ist kein verbindliches Leistungsversprechen – aber eine belastbare Grundlage für den nächsten Schritt. Stimmen die Angaben im Hauptantrag mit der Voranfrage überein, sind Abweichungen unwahrscheinlich.
Der Versicherer ist bereit zur Aufnahme, aber mit einem Risikozuschlag auf den Beitrag oder einem Leistungsausschluss für bestimmte Diagnosen. Das ist keine Ablehnung. Ich erkläre Ihnen, was die Auflagen konkret bedeuten und ob sie für Ihre Situation akzeptabel oder verhandelbar sind.
Ein negatives Ergebnis bei der Voranfrage hat keine Konsequenzen – kein HIS-Eintrag, kein abgelehnter Antrag. Es bedeutet nur, dass dieser Versicherer zu diesem Zeitpunkt nicht der richtige ist. Ich prüfe andere Gesellschaften oder erörtern Alternativen wie den Basistarif oder einen Verbleib in der GKV.
Die anonyme Voranfrage ist eine qualifizierte Einschätzung – kein bindendes Leistungsversprechen. Ändern sich Informationen zwischen Voranfrage und Hauptantrag, kann das Ergebnis abweichen. Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben sind deshalb entscheidend: Nicht nur aus rechtlichen Gründen, sondern weil eine saubere Grundlage die verlässlichste Einschätzung ergibt.
„Ich mache die Voranfrage immer, bevor wir einen offiziellen Antrag stellen. Ohne Ausnahme."
Selbst wenn jemand sagt, er sei kerngesund – eine Voranfrage kostet nichts und gibt Sicherheit. Wer die Voranfrage überspringt, riskiert genau das, was danach nicht mehr rückgängig zu machen ist: einen HIS-Eintrag, der die nächste Bewerbung erschwert. Ich nutze professionelle Risikoprüfungstools und begleite diesen Prozess persönlich – damit Sie wissen, womit Sie rechnen können, bevor Sie unterschreiben. Ob die PKV überhaupt zu Ihrer Situation passt, erklärt der Ratgeber PKV oder GKV →
Schildern Sie mir Ihre Situation. Ich stelle die anonyme Voranfrage – und Sie wissen innerhalb weniger Tage, welche Optionen Sie haben.
Zur Risikovoranfrage